Fünfter Spieltag der Korbball-Bundesliga

09.12.2019 • 21:00

TSV Barrien – TSV Heiligenrode: 6:8 (4:4)

Die erste Halbzeit der Partie war sehr ausgeglichen. Nach den zuletzt sieglosen Spieltagen für den TSV Barrien war der Hunger nach Punkten groß. Der Kampfgeist war auf dem Platz deutlich zu sehen. Vor allem die beiden Korbhüter Sarah Zieske und Jasmin Jaentsch zeigten besondere Leistungen und ließen nur wenig zu. „Das gewohnt schnelle Konterspiel des TSV Heiligenrode haben wir nicht zugelassen und gut nach hinten gearbeitet“, berichtet Anna Seevers. Das Spiel wurde von beiden Parteien offensiv gestaltet. Jedoch fehlte den Barrierinnen im Abschluss die nötige Ruhe und Selbstsicherheit. Zur Halbzeit konnte sich keines der beiden Teams absetzen. Nach der Pause zeigte der TSV Heiliegenrode eine kürzere Schwächephase, die der TSV Barrien jedoch nicht für sich nutzen konnte. Dadurch fingen sich die Heiligenroderinnen wieder und konnten sich zum Ende der Partie mit zwei Körben absetzen. Diesen Vorsprung holte der TSV Barrien nicht mehr auf. „Das Problem liegt bei uns momentan im Angriff. Wir werfen zu wenig Körbe, sodass wir die sehr gute Arbeit der Abwehrspielerinnen und Körbhüterinnen nicht belohnen können“, stellt Fenna Alfke fest.

TSV Barrien – TB Stöcken: 5:10 (3:4)

Der Frust beim TSV Barrien war groß. Das vorherige Spiel erneut verloren, hieß es nun, noch einmal zum Jahresabschluss mit zwei Punkten vom Platz gehen. Zu Beginn der Partie drehten sie sofort auf. Hinten stand die Abwehr wie bereits im ersten Spiel kompakt, die Frauen vom TB Stöcken fanden kein Durchkommen und scheiterten an den Korbhüterinnen. So konnte der TSV mit 2:0 in Führung gehen. „Wir haben das Spiel der Stöckener gut unterbunden, wovon sie etwas überrumpelt schienen“, so Trainerin und Spielerin Anna Seevers. Nach der Halbzeit dann der Einbruch. Zwar blieb die Deckungsarbeit der Barrierinnen stark, jedoch gelangen ihnen in der zweiten Spielhälfte nur zwei Körbe. „Wer in einer Halbzeit nur zwei Körbe wirft, kann kein Spiel gewinnen“, resümiert Spielerin Fenna Alfke. Weiter stellt sie fest: „Durch unsere schlechten Abschlüsse haben wir den Gegner wieder aufgebaut und zurück ins Spiel geholt.“ Alles in allem war ein Spiel auf Augenhöhe zu sehen mit einem glücklicheren Ende für den TB Stöcken, der vorne seine Chancen nutzte, und einem TSV Barrien, der zwar in der Deckung wenig zuließ, aber vorne die Bälle einfach nicht in den Korb bekommt.

Körbe TSV Barrien: Fenna Alfke (1), Johanna Grünhagen, Jasmin Jaentsch (2), Stephanie Kröner (1), Lea Nullmeyer (2), Vanessa Priem (3), Kristin Rumpsfeld, Anna Seevers, Sarah Zieske (2)